24.9. und 25.9. 2018: Erste Hilfe in österreichischen Schulen

Jeder Mensch kann einmal in die Situation kommen, Erste Hilfe zu benötigen, und ist dann darauf angewiesen, dass ErsthelferInnen zur Stelle sind. Je mehr Menschen wissen, wie sie auch als medizinische Laien mit einfachen Maßnahmen wertvolle und sogar lebensrettende Hilfe leisten können, desto größer wird die Chance, dass bei einem Notfall rasch und kompetent gehandelt wird. Unter Erster Hilfe versteht man neben Unfallverhütung, das heißt allen Maßnahmen, die vor weiteren Schäden schützen, alle durchzuführenden Maßnahmen bis zum Eintreffen professioneller Hilfe (Rettungsdienst, Notarzt, Arzt), um bedrohende Gefahren oder Gesundheitsstörungen abzuwenden, zu mildern oder menschliches Leben zu retten. Um letztlich diese professionelle Hilfe zu ermöglichen bedarf es des korrekten Absetzens eines Notrufes mit möglichst genauer Ortsangabe, der Absicherung der Unfallstelle, Rettung aus der Gefahrenzone und die Betreuung der Verletzten. 

Schule ist ein ganz besonderer Ort: Schule ist Arbeitsplatz, Lernumgebung, Raum für Sport und Bewegung oder Pausengestaltung sowie mitunter genutztes Angebot für örtliche Sport- oder Kulturaktivitäten.

Auch in den Schulen können Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen, Verwaltungspersonal oder auch Eltern sowie schulfremde Personen in die Situation kommen, Erste Hilfe anwenden zu müssen oder zu benötigen.

Als ein gemeinsames Anliegen des Bundesministeriums für Bildung und von Hilfsorganisationen wird eine möglichst hohe Qualität für Erste-Hilfe-Leistungen sowohl in der Schule, bei Schulveranstaltungen oder schulbezogenen Veranstaltungen als auch in der Freizeit angestrebt. Damit wird auch Richtlinien und Initiativen der WHO und anderer internationaler Organisationen entsprochen. (Rundschreiben 22/2016)